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Über mich selbst
Darf ich mich vorstellen: Erik Meesters, 41 Jahre alt, verheiratet, fünf Kinder. Schon fünfundzwanzig Jahre arbeite ich bei der Königlichen Marine, in de Technik. Seit ich denken kann interessiere ich mich für Motorräder. Als ich elf Jahre alt war erblicke ich meine Münch. Das war 1977, als die Technische Schule Tag der offenen Tür hatte. Da stand Sie, eine graue Münch-4 TTS mit grünem Tank. Ich werde den Anblick nie vergessen. Das war der anfang einer Faszination für Münch-Machinen, die nie vorüber ging. Viele Jahre später, inzwischen war ich 22 Jahre alt, konnte ich endlich meinem Jugendtraum verwirklichen. Das gleiche Motorrad, das ich damals auf dem tag der offenen Tür gesehen hatte, konnte ich kaufen. Schlaflose Nächte, undendliche Aufregung, das Unerreichbare wurde Wirklichkeit. Das die Machine kaum fahrtüchtig war, machte mir überhaupt nichts aus. Ich war der stolze Besitzer einer Münch-4. Ich merkte, dass wenig Information über die Geschichte der Marke Münch zu bekommen war. Alles, was ich finden konnte sammelte ich, besuchte Friedel Münch regelmassig und so erstand die Idee, die Information in Buchform zu Bündeln. Trotzdem dauerte es noch fünf Jahre, bis das Konzept im Schrank lag, wo es auch noch die nächsten zehn Jahre liegen bleiben sollte. Frau und Kinder, ein Familienleben forderten mich. Als erste verliess die BMW K75 das Haus, dann die Münch-4 und schiesslich, Jahre später auch die Laverda SFC1000. Meine Unruhe holte mich aber immer wieder ein und im September 2006 wusste ich sicher, dass ich das Buch fertig stellen wollte. Ich fing an mich wieder zu vertiefen und innerhalb von ein paar Tagen lebte ich wieder in der grossen Münch-Welt.
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